Es ist auch eine Online-Teilnahme möglich

Wann war Gott weiblich und was ist mit der Göttin- der großen Mutter passiert?

In dem Vortrag geht es um die Belege für die große Muttergöttin, die in der ganzen Welt rund 5000 Jahre lang verehrt wurde und wo sie heute noch anzutreffen ist. Dann schauen wir uns die momentan vorherrschenden patriarchalen Religionen an und wie unverschämt schlichtweg abgeschrieben und/oder für sich passend gemacht wurde.

Der Vortrag geht auch darauf ein, welche Folgen das für die Frauen bis in die heutige Zeit hat.

Außer dem Vortrag, wird eine Powerpoint-Präsentation und eine Sammlung von Bildern zu dem Thema, gezeigt.

Im Anschluss ist auch Gelegenheit der Dozentin Fragen zu stellen.

Passende zu dem Buch und Thema von 2021/2022 "Mond, Tanz, Magie" von Luisa Francia

Anschließend der passende Film:

Gott existiert, ihr Name ist Petrunya -Film

3033809In einem kleinen Ort im Norden von Mazedonien wirft der Hohepriester traditionell jeden Januar am Dreikönigstag ein gesegnetes Kreuz in das örtliche Gewässer, während sich gleichzeitig Hunderte Männer auf den Weg machen, um es wiederzufinden. Derjenige, der das Kreuz findet, soll ein Leben lang Glück und Wohlstand erlangen. Die arbeitslose Petrunya (Zorica Nusheva) ist Anfang 30 und studierte Wissenschaftlerin für Geschichte, das braucht in Mazedonien eigentlich keiner. Sie springt ins Wasser und findet das Kreuz. In diesem konservativen Umfeld haben ihre Konkurrenten das Recht, wütend zu sein: Eine Frau hat es gewagt zu konkurrieren und zu erreichen, was die Männer zu erreichen versuchen. Das Ganze weitet sich im Ort zu einem waschechten Skandal aus. Aber Petrunya besteht darauf, dass sie die Gewinnerin ist, und weigert sich, das Kreuz zurückzugeben.

Referentin: Marion Lindemann

Termin: Samstag, 23. Oktober 2021, 14:00-17:45 Uhr

Kosten: 25,00 €

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